Accountable Erfahrungen September 2026 + Rabatt-Tipp

Ich bin seit Jahren selbstständig und wenn es eine Sache gibt, die mir in all den Jahren konstant Nerven gekostet hat, dann ist es nicht die Arbeit selbst. Es ist die Bürokratie drumherum: Rechnungen schreiben, Belege sammeln, Umsatzsteuer-Voranmeldung, EÜR, Einkommensteuer, Gewerbesteuer. Und das alles möglichst GoBD-konform – also nicht mit Excel und einem Schuhkarton voller Quittungen.

Neukunden-Aktion accountable Steuer- & Buchhaltungs-App für Selbstständige
-75% auf alle Tarife in den ersten 3 Monaten
  • Rechnungen, Buchhaltung und alle Steuererklärungen in einer App
  • Kostenloses Geschäftskonto inklusive – in jedem Tarif
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie, jederzeit kündbar
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Gilt nur für Neukunden ohne bisherige Bezahlversion. Der Rabatt wird automatisch angewendet, sobald du dich nach der Registrierung einmal am Computer im Web einloggst.

Was mir bei Accountable im Alltag besonders positiv aufgefallen ist, ist die enorme Zeit- und Kostenersparnis. Gerade wenn man seine Buchhaltung und Steuer bisher über einen Steuerberater erledigen lässt, können schnell vierstellige Kosten pro Jahr entstehen. Mit Accountable lässt sich ein großer Teil davon selbst erledigen, ohne dass man sich ständig durch komplizierte Steuerformulare arbeiten muss.

Sehr gut funktioniert meiner Erfahrung nach die automatisierte Belegerfassung. Ich kann Rechnungen und Belege einfach hochladen oder mit dem Smartphone fotografieren. Beträge und Umsatzsteuer werden meistens direkt richtig erkannt und auch die Kategorisierung funktioniert mit der Zeit immer besser. Gerade bei wiederkehrenden Ausgaben merkt man, dass Accountable aus den bisherigen Zuordnungen lernt.

Einer der größten Vorteile ist für mich aber der Bankabgleich. Einnahmen und Ausgaben werden automatisch aus dem verbundenen Konto übernommen und können direkt den passenden Rechnungen oder Belegen zugeordnet werden. Dadurch muss ich deutlich weniger manuell eintragen und sehe sofort, welche Transaktionen noch bearbeitet werden müssen.

Auch bei den Steuererklärungen und Umsatzsteuer-Themen nimmt einem Accountable viel Arbeit ab. Vor der Übermittlung werden die Daten auf mögliche Unstimmigkeiten, fehlende Zuordnungen oder Doppelbuchungen geprüft. Gerade diese zusätzliche Kontrolle finde ich hilfreich, weil man dadurch typische Flüchtigkeitsfehler schneller entdeckt. Anschließend können die entsprechenden Meldungen direkt elektronisch ans Finanzamt übermittelt werden.

Mit dem Support beziehungsweise den Steuer-Coaches habe ich ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. Antworten kommen nicht zwingend innerhalb weniger Minuten, bei meinen Fragen habe ich aber eine hilfreiche Rückmeldung bekommen. Man sollte dabei natürlich bedenken, dass die Steuer-Coaches keinen persönlichen Steuerberater ersetzen. Für typische Fragen rund um Buchhaltung, Belege und die Nutzung von Accountable finde ich die Unterstützung aber absolut ausreichend.

Was ich ebenfalls positiv finde: Accountable wird laufend weiterentwickelt. Funktionen werden ergänzt und Probleme innerhalb der Software werden verbessert. Trotzdem würde ich bei spezielleren steuerlichen Themen immer vorher prüfen, ob Accountable den jeweiligen Fall tatsächlich abdecken kann.

Für mich bestätigt sich deshalb vor allem eine Sache: Accountable eignet sich besonders gut für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende mit EÜR. Wenn die eigene steuerliche Situation relativ überschaubar ist, kann man damit erstaunlich viel selbst erledigen und sich einen großen Teil der klassischen Buchhaltungsarbeit sparen.

Wer dagegen bilanziert, eine GmbH oder UG hat oder komplizierte steuerliche Sonderfälle abbilden möchte, sollte meiner Meinung nach weiterhin eher auf eine umfangreichere Lösung beziehungsweise einen Steuerberater setzen.

Genau deshalb habe ich mir Accountable ganz genau angeschaut: eine Steuer- und Buchhaltungs-App, die verspricht, dass du als Selbstständiger alles in einem Tool erledigst – von der Rechnung bis zur fertigen Steuererklärung, die direkt ans Finanzamt geht. In diesem Erfahrungsbericht zeige ich dir, was Accountable wirklich kann, was es kostet, wo die Schwächen liegen und für wen es sich lohnt – und für wen ausdrücklich nicht.

💡 Spar-Tipp vorab: Ganz oben auf dieser Seite findest du unsere aktuelle Accountable Promo-Aktion. Neukunden sparen darüber aktuell bis zu 75 % auf alle Tarife in den ersten drei Monaten. Wenn du Accountable ohnehin testen willst, lohnt es sich, den Rabatt direkt beim Start mitzunehmen – nachträglich gibt es ihn nicht mehr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Accountable ist eine All-in-One-Lösung für Solo-Selbstständige: Rechnungen, Buchhaltung, Geschäftskonto und alle Steuererklärungen in einer App.
  • Du kannst USt-Voranmeldung, EÜR, Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung direkt aus der App ans Finanzamt übermitteln – ohne eigenes ELSTER-Zertifikat und ohne zweites Tool.
  • Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif (mit unbegrenzten E-Rechnungen), die Bezahltarife starten bei 9,90 € pro Monat im Jahresabo.
  • Im Steuern-Tarif gibt es eine Steuergarantie: Bei Fehlern durch die App übernimmt Accountable Nachforderungen bis 500 € pro Erklärung (bis 10.000 € im Max-Tarif).
  • Nicht geeignet für GmbHs, UGs und bilanzierungspflichtige Unternehmen – Accountable ist konsequent für Einzelunternehmer, Freiberufler und Kleinunternehmer gebaut.
  • Mein Fazit vorweg: Wenn du in die Zielgruppe passt, ist Accountable aus meiner Sicht aktuell die rundeste Steuer-App auf dem deutschen Markt. Wenn nicht, wirst du damit nicht glücklich – dazu unten mehr.

Was ist Accountable überhaupt?

Accountable ist eine Steuer- und Buchhaltungs-App speziell für Selbstständige in Deutschland. Über 40.000 Selbstständige nutzen sie inzwischen – vom nebenberuflichen Freelancer bis zur Vollzeit-Selbstständigkeit. Das Besondere: Während klassische Buchhaltungssoftware wie Lexware Office oder sevDesk bei der laufenden Buchhaltung aufhört, denkt Accountable das Thema Steuern komplett zu Ende.

Konkret deckt Accountable ab:

  • Rechnungen & Angebote – inklusive E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD), die seit der E-Rechnungspflicht 2025 im B2B-Bereich Pflicht sind. Und zwar unbegrenzt und in jedem Tarif, sogar im kostenlosen.
  • Belege & Ausgaben – per Foto mit dem Smartphone scannen, die App erkennt Betrag, Umsatzsteuer und schlägt die passende Kategorie vor.
  • Banking – kostenloses Geschäftskonto mit deutscher IBAN, virtueller Mastercard und einem Unterkonto für automatische Steuerrücklagen. Alternativ (oder zusätzlich) verknüpfst du deine bestehenden Bankkonten und PayPal.
  • Steuern – Umsatzsteuer-Voranmeldung, zusammenfassende Meldung, EÜR, Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung. Alles wird direkt aus der App elektronisch ans Finanzamt übermittelt.
  • Hilfe – ein KI-Steuerberater, der auf deutsches Steuerrecht trainiert ist, plus echte Steuer-Coaches per Chat in den höheren Tarifen.

 

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Der entscheidende Punkt, warum ich Accountable spannend finde: Bei fast allen anderen Tools brauchst du am Jahresende ein zweites Programm (oder ELSTER Online), um deine private Einkommensteuererklärung zu machen. Du exportierst, überträgst Zahlen von Hand, hoffst, dass nichts verrutscht. Bei Accountable fällt dieser Bruch weg – deine Buchhaltungsdaten fließen direkt in die Steuererklärungen. Und wer sich schon mal durch ELSTER Online gekämpft hat, weiß, wie viel das wert ist.

Für wen ist Accountable geeignet – und für wen nicht?

Das ist der wichtigste Abschnitt in diesem ganzen Erfahrungsbericht, denn Accountable ist bewusst spitz auf eine Zielgruppe zugeschnitten. Passt du rein, bekommst du eine der besten Lösungen am Markt. Passt du nicht rein, wirst du dich permanent ärgern.

Accountable ist gemacht für dich, wenn du:

  • Solo-selbstständig bist – als Freiberufler oder Gewerbetreibender: Coaches, Berater, Designer, Entwickler, Texter, Content Creator, Fotografen, Dozenten, Heilpraktiker, Affiliate-Marketer und so weiter.
  • die Kleinunternehmerregelung nutzt oder umsatzsteuerpflichtig bist – beides wird sauber abgebildet.
  • eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) machst statt einer Bilanz. Als Gewerbetreibender darfst du das, solange du unter 80.000 € Gewinn und 800.000 € Umsatz im Jahr bleibst. Freiberufler dürfen es immer.
  • nebenberuflich startest und erstmal nur ein paar Rechnungen im Monat schreibst (dafür reicht sogar der Gratis-Tarif).

Accountable ist nichts für dich, wenn du:

  • eine GmbH, UG oder AG hast. Kapitalgesellschaften können bei Accountable kein Konto eröffnen, es gibt keine doppelte Buchführung und keinen SKR-03/04-Kontenrahmen.
  • bilanzierungspflichtig bist.
  • Mitarbeiter beschäftigst und eine integrierte Lohnabrechnung brauchst – dann bist du bei Lexware Office besser aufgehoben.
  • steuerlich komplexe Sonderfälle in der privaten Einkommensteuer hast (dazu unten mehr bei den Nachteilen).

Ich sage es so deutlich, weil ich diesen Fehler bei Software-Entscheidungen oft sehe: Man kauft das Tool mit der schönsten Werbung statt das Tool, das zur eigenen Situation passt. Accountable ist ein Spezialist, kein Generalist – und genau das ist seine Stärke.

 

Meine Erfahrungen im Alltag: So arbeitet es sich mit Accountable

Genug Theorie. So sieht die Arbeit mit Accountable in der Praxis aus – am Laptop im Browser oder unterwegs in der App (iOS und Android), alles synchronisiert sich in der Cloud.

Das Dashboard: Deine To-do-Liste fürs Finanzamt

Nach dem Login landest du auf einem Dashboard, das ich tatsächlich gerne öffne – und das will bei Steuersoftware etwas heißen. Links siehst du eine To-do-Liste: offene Banktransaktionen, die noch zugeordnet werden müssen, eine fällige Umsatzsteuer-Voranmeldung, die EÜR fürs letzte Jahr. Ein Klick, und du springst direkt an die Stelle, wo du das Ding erledigen kannst. Rechts daneben: deine kommenden Steuertermine und Fristen, individuell auf dich zugeschnitten (monatliche oder quartalsweise USt-Voranmeldung, Gewerbesteuer-Vorauszahlungen und so weiter).

Für mich als jemand, der beruflich viel mit Gewohnheiten arbeitet, ist das der eigentliche Gamechanger: Buchhaltung scheitert selten am Können, sondern am Dranbleiben. Accountable macht aus dem diffusen „Ich müsste mal wieder Buchhaltung machen“ eine konkrete, kurze Liste. Das senkt die Hürde enorm.

 

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Rechnungen schreiben & E-Rechnungen

Der Rechnungsgenerator ist bewusst simpel: Kunde auswählen oder anlegen, Positionen rein, Leistungsdatum, Logo, Farben – fertig. Wiederkehrende Rechnungen (z. B. für Retainer-Kunden), Angebote und Ratenrechnungen gehen ab dem Plus-Tarif. Wichtig fürs Jahr 2026: E-Rechnungen im ZUGFeRD- und XRechnung-Format sind in allen Tarifen unbegrenzt kostenlos – auch das Empfangen von E-Rechnungen funktioniert. Da langen andere Anbieter teilweise ordentlich zu.

In der Übersicht siehst du außerdem sofort, welche Rechnungen offen oder überfällig sind. Klingt banal, aber genau daran scheitert bei vielen Selbstständigen das Mahnwesen: Man vergisst schlicht, wer noch nicht gezahlt hat.

Belege erfassen: Die „Kann ich das absetzen?“-Funktion

Ausgaben lädst du als PDF hoch oder fotografierst sie mit der App. Die Belegerkennung zieht Betrag und Umsatzsteuer raus und schlägt eine Kategorie vor – und das erstaunlich treffsicher und schnell.

Mein Lieblingsfeature ist aber ein anderes: Bei jeder Ausgabe kannst du auf „Kann ich das absetzen?“ klicken. Du bekommst dann nicht irgendeinen generischen Steuertipp, sondern eine Einschätzung genau zu diesem Beleg: Wie leicht ist das absetzbar? Wie hoch ist das Prüfungsrisiko? Und – das finde ich klug gemacht – ein anonymer Vergleich mit anderen Selbstständigen: Wie viele setzen solche Kosten ab, in welcher Höhe, wie oft? Lade ich ein Bahnticket hoch, bekomme ich Hinweise zu Reisekosten. Lade ich einen Bewirtungsbeleg hoch, bekomme ich die 70-Prozent-Regel erklärt. Die Tipps passen sich also an das an, was in meiner Buchhaltung tatsächlich passiert – statt mich mit 100 allgemeinen Steuertipps zu erschlagen, von denen 95 für mich irrelevant sind.

Banking: Geschäftskonto, Steuerrücklagen & Bankabgleich

Zu jedem Tarif – auch zum kostenlosen – gehört ein kostenloses Geschäftskonto mit deutscher IBAN und virtueller Mastercard, beaufsichtigt von der BaFin, mit EU-Einlagensicherung bis 100.000 €. Richtig gut finde ich das Unterkonto für Steuerrücklagen: Du legst einen Prozentsatz fest, und ein Teil deiner Einnahmen wandert automatisch zur Seite. Die böse Überraschung bei der Steuernachzahlung – ein Klassiker unter Selbstständigen – lässt sich so ziemlich zuverlässig vermeiden.

Alternativ oder zusätzlich verbindest du bestehende Bankkonten (je nach Tarif 1 bis 10) und PayPal. Die Transaktionen laufen dann in Accountable ein, und du ordnest sie den passenden Rechnungen und Belegen zu. Das ist der Teil der Buchhaltung, den niemand liebt – aber Accountable macht daraus einen ziemlich flotten Abhak-Prozess mit sinnvollen Vorschlägen.

Zwei Einschränkungen der Ehrlichkeit halber: Auf das Accountable-Geschäftskonto kannst du kein Bargeld einzahlen (relevant, wenn du z. B. Präsenz-Workshops bar abrechnest), und beim Verknüpfen von Drittbanken werden nicht alle Institute unterstützt – die gängigen wie N26, Commerzbank, Postbank oder Volksbanken sind aber dabei. Check das am besten vor dem Start kurz für deine Bank.

Steuern: Der Teil, der Accountable von allen anderen unterscheidet

Jetzt kommt der Kern. Im Steuer-Bereich siehst du für jedes Jahr alle deine Verpflichtungen auf einen Blick: jede Umsatzsteuer-Voranmeldung, die zusammenfassende Meldung, die Vorauszahlungen, und am Jahresende EÜR, Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung.

Der Ablauf ist immer gleich: Accountable prüft vorher deine Buchhaltung auf Auffälligkeiten – doppelt erfasste Ausgaben, Positionen, die deutlich höher sind als im Vorjahr, fehlende Zuordnungen. Du arbeitest die Hinweise ab (oder bestätigst: ja, die Kamera war wirklich so teuer), siehst die fertige Meldung in der Übersicht – und schickst sie mit einem Klick direkt ans Finanzamt. Ohne ELSTER-Zertifikat, ohne Formular-Kauderwelsch, ohne Zahlen von A nach B zu übertragen.

Genau dieser letzte Schritt ist es, den dir Lexware Office, sevDesk und Co. bei der privaten Einkommensteuer nicht abnehmen. Dort endet der Prozess mit einem Export – bei Accountable endet er mit „übermittelt“.

Die Echtzeit-Steuerschätzung: Endlich wissen, was netto übrig bleibt

Ein Feature, das ich nicht mehr hergeben will: Accountable rechnet laufend hoch, wie viel Einkommen- und Gewerbesteuer du für das laufende Jahr voraussichtlich zahlen wirst – basierend auf deiner echten Buchhaltung, hochgerechnet aufs Jahr. Hinterlegst du zusätzlich Familienstand, Kinder und weitere Einkünfte, wird die Schätzung immer genauer.

Warum das so wertvoll ist: Als Selbstständiger zahlst du zwar quartalsweise voraus, weißt aber oft nicht, ob das reicht. Accountable zeigt dir schwarz auf weiß deinen Gewinn nach Steuern – also das, was du tatsächlich privat zum Leben hast. Es bleibt eine Schätzung, keine finale Steuerberechnung. Aber als Frühwarnsystem für Rücklagen ist das Gold wert.

KI-Steuerberater & Steuer-Coaches

Accountable hat einen KI-Assistenten eingebaut, der auf deutsches Steuerrecht spezialisiert ist – und der (wenn du es erlaubst) Zugriff auf deine eigene Buchhaltung hat. Du kannst also nicht nur allgemein fragen „Kann ich mein Auto absetzen?“, sondern bekommst Antworten im Kontext deiner echten Zahlen. Das ersetzt keine Steuerberatung, ist aber für die 20 Alltagsfragen pro Jahr („Bewirtung – 70 oder 100 Prozent?“) deutlich schneller als Googeln. Und wie bei jeder KI gilt: kritisch mitdenken, sie kann sich irren.

Ab dem Steuern-Tarif kommen zusätzlich menschliche Steuer-Coaches dazu, die du per Chat erreichst und die in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen antworten (im Max-Tarif priorisiert innerhalb von 12 Stunden, plus vier persönliche Gespräche pro Jahr). Wichtig zur Einordnung: Steuer-Coach ist kein geschützter Begriff und kein Steuerberater – individuelle Steuerberatung im rechtlichen Sinne bekommst du hier nicht, dafür vermittelt Accountable bei Bedarf Partner-Steuerberater. Für Fragen rund um App, Buchhaltung und die typischen Selbstständigen-Themen fand ich die Antworten aber kompetent und verständlich. Und fairerweise: Beim Support von sevDesk oder Lexware antwortet dir auch kein Steuerberater.

Accountable Kosten: Preise & Tarife 2026 im Überblick

Accountable hat fünf Tarife, die aufeinander aufbauen. Die Preise gelten pro Monat im Jahresabo (zzgl. USt.) – im Monatsabo zahlst du rund 25 % mehr. Alle Tarife sind jederzeit kündbar, es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, und die Kosten sind als Betriebsausgabe zu 100 % absetzbar.

 

accountable tarife

 

Welcher Tarif für wen? Meine ehrliche Einschätzung:

  • Free reicht, wenn du nebenbei nur ein, zwei Rechnungen im Monat schreibst und ein paar Ausgaben absetzen willst.
  • Buchhaltung ist der Geheimtipp für Kleinunternehmer: Weil du ohne Umsatzsteuer keine Voranmeldungen brauchst, bekommst du hier schon alle Jahreserklärungen inklusive – für 19,90 € im Monat dein komplettes Steuerjahr.
  • Steuern ist der Tarif, den die meisten umsatzsteuerpflichtigen Selbstständigen brauchen – erst hier gibt es USt-Voranmeldung und die Übermittlung aller Erklärungen. Nicht umsonst der meistgewählte Tarif.
  • Max lohnt sich, wenn du maximale Absicherung und einen festen Ansprechpartner willst – quasi die Komfortklasse.

Ja, knapp 30 € im Monat sind mehr, als ein reines Rechnungsprogramm kostet. Aber der Vergleich hinkt: Rechne ehrlich zusammen, was dich sonst Buchhaltungssoftware plus ein Steuerprogramm für die Erklärungen plus deine Zeit für die Datenüberträge kosten – oder was ein Steuerberater für EÜR und Erklärungen aufruft (schnell vierstellig pro Jahr). Dann relativiert sich der Preis deutlich.

🎁 So holst du dir Accountable am günstigsten: Über die Promo-Aktion ganz oben auf dieser Seitesichern sich Neukunden aktuell bis zu 75 % Rabatt auf alle Tarife für die ersten drei Monate – der Rabatt wird nach der Registrierung automatisch angewendet, sobald du dich einmal am Computer im Web einloggst. In Kombination mit dem Jahresabo zahlst du so im ersten Jahr spürbar weniger. Wichtig: Die Aktion gilt nur für Neukunden, die noch nie eine Bezahlversion hatten – also idealerweise vor dem ersten Upgrade einlösen.

Die Steuergarantie: Was steckt dahinter?

Ein Punkt, der Accountable von der Konkurrenz abhebt: Passiert durch einen Fehler der App ein Fehler in deiner Steuererklärung, übernimmt Accountable daraus resultierende Steuernachforderungen – bis zu 500 € pro Erklärung im Steuern-Tarif, bis zu 10.000 € im Max-Tarif. Das ist keine Vollkasko für eigene Buchungsfehler (wenn du privates Sushi als Betriebsausgabe buchst, ist das dein Risiko). Aber es zeigt, dass Accountable hinter seinen Berechnungen steht – und es nimmt gerade Einsteigern die diffuse Angst, „etwas falsch zu machen“.

Accountable vs. Lexware Office, sevDesk & Co.: Der Vergleich

Ich habe über die Jahre einiges ausprobiert und verglichen. Hier die ehrliche Einordnung gegen die wichtigsten Alternativen:

Accountable Lexware Office sevDesk WISO Steuer ELSTER
Rechnungen & E-Rechnung ✅ (unbegrenzt, auch gratis)
Laufende Buchhaltung & Belege
USt-Voranmeldung
EÜR ans Finanzamt ✅ (manuell)
Private Einkommensteuererklärung ✅ (manuell)
Gewerbesteuererklärung ✅ (manuell)
Kostenloses Geschäftskonto
Steuergarantie ✅ (ab Steuern-Tarif)
Lohnabrechnung Teilweise
Für GmbH/Bilanz geeignet Teilweise
Einstiegspreis 0 € / ab 9,90 € ab ca. 8 €/Monat ab ca. 13 €/Monat (Mini-Tarif gratis) Einmalpreis/Jahr kostenlos

Meine Kurzfassung dazu:

Lexware Office (früher lexoffice) ist eine starke, ausgereifte Buchhaltungssoftware – vor allem, wenn du mit einem Steuerberater arbeitest (native DATEV-Anbindung) oder Mitarbeiter samt Lohnabrechnung hast. Aber: Deine private Einkommensteuer- und Gewerbesteuererklärung machst du woanders. Für die EÜR-Übermittlung brauchst du zudem die größeren Tarife, wodurch der Preisvorteil schrumpft.

sevDesk punktet mit moderner Oberfläche, gutem Rechnungsworkflow und einem kostenlosen Mini-Tarif. Auch hier gilt: Bei der Steuererklärung ist Schluss, du brauchst ein zweites Tool.

WISO Steuer ist quasi das Gegenstück: hervorragend für die Steuererklärung (auch mit Sonderfällen wie Vermietung), aber ohne laufende Buchhaltung, Rechnungen oder Banking. Die klassische Kombi „sevDesk/Lexware + WISO“ funktioniert – kostet aber doppelt und zwingt dich zum jährlichen Datenübertrag.

ELSTER Online ist kostenlos und amtlich – aber eben auch genau so charmant. Keine Buchhaltung, keine Hilfe, keine Plausibilitätsprüfungen deiner Zahlen. Wer schon mal eine Anlage EÜR von Hand in ELSTER ausgefüllt hat, weiß, warum es Tools wie Accountable gibt.

Und der Steuerberater? Für komplexe Fälle, Gründungsberatung oder internationale Sachverhalte unersetzlich. Für die laufende Standard-Selbstständigkeit (Dienstleistung, EÜR, überschaubare Ausgaben) zahlst du beim Steuerberater schnell das Fünf- bis Zehnfache eines Accountable-Jahresabos. Praktisch: Du kannst deinem Steuerberater in allen Tarifen kostenlos Zugriff auf deine Accountable-Daten geben – das Tool und der Profi schließen sich also nicht aus.

Mein Fazit im Vergleich: Kein anderes Tool bündelt Rechnungen, Buchhaltung, Geschäftskonto und sämtliche Steuererklärungen so konsequent in einer Oberfläche. Für Solo-Selbstständige mit EÜR ist Accountable damit funktional konkurrenzlos – für alle anderen sind Lexware Office oder sevDesk die bessere Wahl.

Vorteile und Nachteile: Meine ehrliche Bilanz

Was mich überzeugt:

  • Wirklich alles in einem Tool – vom Angebot bis zur ans Finanzamt übermittelten Einkommensteuererklärung, ohne Medienbruch.
  • Extrem einsteigerfreundlich: Die App spricht Deutsch statt Steuerdeutsch und führt dich Schritt für Schritt durch.
  • Kontextbezogene Steuertipps und die „Kann ich das absetzen?“-Funktion – die beste Umsetzung dieses Themas, die ich kenne.
  • Echtzeit-Steuerschätzung inklusive Gewinn nach Steuern – endlich Planbarkeit bei den Rücklagen.
  • Kostenloses Geschäftskonto mit Steuerrücklagen-Unterkonto in jedem Tarif.
  • Steuergarantie ab dem Steuern-Tarif.
  • Fairer Deal beim Einstieg: dauerhaft kostenloser Tarif, 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, jederzeit kündbar – plus die Rabatt-Aktion oben auf dieser Seite.

Wo Accountable schwächelt:

  • Nicht für GmbHs, UGs oder Bilanzierer – für die ist das Tool schlicht nicht gebaut. Wenn du planst, in den nächsten Jahren eine Kapitalgesellschaft zu gründen, musst du später zwangsläufig wechseln.
  • Steuergestaltung bei Abschreibungen limitiert: Investitionsabzugsbetrag (IAB) und Sonderabschreibungen – für kleine Selbstständige zwei der besten legalen Steuerhebel – lassen sich in der App aktuell nicht abbilden. Wer das nutzen will, muss die EÜR-Daten dafür extern (z. B. via ELSTER oder Steuerberater) verarbeiten.
  • Nicht jeder Einkommensteuer-Sonderfall wird abgedeckt – etwa bestimmte Konstellationen bei Vermietung und Verpachtung oder Renteneinkünften. Schau dir vor dem Kauf unbedingt den offiziellen Programmumfang auf der Accountable-Website an. Wichtig zur Einordnung: Rechnungen, Buchhaltung und EÜR kannst du trotzdem in Accountable machen – nur die private Erklärung dann eben woanders. Das ist immer noch nicht schlechter als bei der Konkurrenz, wo du das sowieso musst.
  • Für Buchhaltungs-Profis ungewohnt: Accountable benennt vieles bewusst laienfreundlich. Wer aus DATEV & Co. kommt, sucht manche Funktion an ungewohnter Stelle und wird sich eher über die vereinfachte Logik ärgern. Das Ergebnis stimmt – aber die Zielgruppe sind klar Nicht-Buchhalter.
  • Banking-Details: kein Bargeld aufs Geschäftskonto, nicht jede Drittbank anbindbar, und der DATEV-Export ist funktional, aber nicht die native Kanzlei-Integration, die Lexware bietet.
  • Der Preis für den vollen Steuern-Tarif ist höher als bei reinen Buchhaltungstools – fair wird er erst, wenn man die eingesparte Zweitsoftware und Zeit mitrechnet (und mit der Rabatt-Aktion sowieso).

7 Tipps & Tricks für den Start mit Accountable

Zum Schluss ein paar Dinge, die ich gerne früher gewusst hätte – damit du das Maximum rausholst:

1. Erst Rabatt aktivieren, dann upgraden. Die Neukunden-Aktion (oben auf dieser Seite verlinkt) gilt nur, wenn du noch nie eine Bezahlversion hattest – und sie wird aktiviert, indem du dich nach der Registrierung einmal am Computer im Web einloggst. Mach das direkt am Anfang, bevor du in der App auf „Upgrade“ tippst.

2. Nimm das Jahresabo – und setz es ab. Das Jahresabo ist rund 25 % günstiger als die monatliche Zahlweise, und die Kosten sind zu 100 % Betriebsausgabe. Dein effektiver Preis nach Steuern liegt also nochmal deutlich niedriger. Mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie gehst du dabei kein Risiko ein.

3. Richte das Steuerrücklagen-Unterkonto am Tag 1 ein. Leg direkt einen Prozentsatz fest (die Steuerschätzung hilft dir bei der Höhe – als grobe Faustregel sind 25–35 % vom Gewinn für die meisten ein guter Start). Steuernachzahlungen tun nur weh, wenn das Geld nicht da ist.

4. Scanne Belege sofort – nicht monatlich. Als Habit Coach sage ich: Verknüpfe das Scannen mit dem Moment des Kaufs. Kassenbon in der Hand → Foto in der App → weg damit. Zwei Sekunden Aufwand statt der gefürchteten Quartals-Schuhkarton-Session. Genau für diese Mini-Gewohnheit ist die Smartphone-App gemacht.

5. Füttere die Steuerschätzung mit deinen echten Daten. Familienstand, Kinder, Einkünfte aus Anstellung oder Kapitalvermögen – je vollständiger dein Profil, desto präziser die Prognose. Erst dann ist der angezeigte „Gewinn nach Steuern“ wirklich belastbar.

6. Kleinunternehmer? Dann prüf zuerst den Buchhaltung-Tarif. Wenn du unter der Kleinunternehmergrenze bleibst (seit 2025: max. 25.000 € Umsatz im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr), bekommst du deinen kompletten Jahresabschluss schon im günstigeren Tarif – der teurere Steuern-Tarif ist vor allem für Umsatzsteuerpflichtige gedacht.

7. Check vor dem Kauf den Programmumfang. Fünf Minuten auf der Accountable-Seite „Programmumfang“ ersparen dir böse Überraschungen: Wenn du Vermietungseinkünfte, besondere Rentenkonstellationen oder Investitionsabzugsbeträge hast, weißt du vorher, was geht und was nicht. Der kostenlose Tarif plus Geld-zurück-Garantie sind ohnehin die risikofreie Teststrecke.

 

accountable anleitung

 

Häufige Fragen zu Accountable (FAQ)

Was kostet Accountable? Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Die Bezahltarife kosten im Jahresabo 9,90 € (Rechnungen Plus), 19,90 € (Buchhaltung), 29,90 € (Steuern) und 59,90 € (Max) pro Monat, jeweils zzgl. USt. Im Monatsabo liegen die Preise rund 25 % höher. Über die Promo-Aktion oben auf dieser Seite sparen Neukunden aktuell bis zu 75 % in den ersten drei Monaten.

Ist Accountable wirklich kostenlos nutzbar? Ja. Der Free-Tarif ist dauerhaft gratis und enthält unbegrenzte E-Rechnungen, bis zu 5 Belege pro Monat, ein verknüpftes Bankkonto und das kostenlose Geschäftskonto. Für nebenberufliche Selbstständige mit wenigen Rechnungen reicht das oft komplett aus.

Kann ich mit Accountable meine Steuererklärung direkt ans Finanzamt schicken? Ja – das ist das Kern-Feature. Umsatzsteuer-Voranmeldung, EÜR, Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung werden direkt aus der App elektronisch ans Finanzamt übermittelt. Ein eigenes ELSTER-Zertifikat brauchst du dafür nicht.

Für wen lohnt sich Accountable? Für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende mit EÜR und Kleinunternehmer, die Buchhaltung und Steuern selbst erledigen wollen. Nicht geeignet ist es für GmbHs, UGs, bilanzierungspflichtige Unternehmen und Arbeitgeber, die eine Lohnabrechnung brauchen.

Brauche ich mit Accountable noch einen Steuerberater? Für den Standardfall (laufende Buchhaltung, EÜR, Erklärungen) nicht zwingend. Bei komplexen Themen – Gründung, internationale Sachverhalte, Steuergestaltung mit IAB und Sonderabschreibungen – bleibt ein Steuerberater sinnvoll. Praktisch: Du kannst ihm in jedem Tarif kostenlos Zugriff auf deine Accountable-Daten geben.

Wie sicher und seriös ist Accountable? Accountable verfügt über eine PSD2-Lizenz und steht damit unter Aufsicht der BaFin. Das Geschäftskonto unterliegt der EU-Einlagensicherung bis 100.000 €, die App nutzt Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige externe Penetrationstests. Über 40.000 Selbstständige in Deutschland nutzen den Dienst.

Was ist die Accountable Steuergarantie? Bei Fehlern, die durch die App entstehen, erstattet Accountable daraus resultierende Steuernachforderungen – bis zu 500 € pro Erklärung im Steuern-Tarif und bis zu 10.000 € im Max-Tarif.

Gibt es eine bessere Accountable Alternative? Kommt auf dich an: Mit GmbH oder Mitarbeitern fährst du mit Lexware Office oder sevDesk besser. Willst du nur die Steuererklärung machen, reicht WISO Steuer. Für Solo-Selbstständige mit EÜR, die alles in einem Tool wollen, kenne ich aktuell keine rundere Lösung als Accountable.

Mein Fazit: Lohnt sich Accountable?

Nach allem, was ich mit Buchhaltungs- und Steuertools durchhabe, ist mein Fazit klar: Wenn du zur Zielgruppe gehörst – Solo-Selbstständiger, Freiberufler, Kleinunternehmer, EÜR statt Bilanz – ist Accountable aktuell die beste All-in-One-Lösung, die ich kenne. Die Kombination aus Rechnungen, Belegen, Geschäftskonto, Echtzeit-Steuerschätzung und der direkten Übermittlung aller Erklärungen ans Finanzamt gibt es in dieser Konsequenz nirgendwo sonst. Dazu kommt eine Bedienung, die Steuern zum ersten Mal nicht wie eine Strafarbeit anfühlen lässt.

Genauso klar ist die Kehrseite: Wer eine GmbH führt, bilanziert, Mitarbeiter abrechnet oder intensiv mit IAB und Sonderabschreibungen gestaltet, sollte die Finger davon lassen und zu Lexware Office, sevDesk oder gleich zum Steuerberater greifen. Accountable ist ein Spezialist – und genau deshalb in seiner Nische so gut.

Mein Rat: Starte risikofrei mit dem kostenlosen Tarif oder nutze die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie – und wenn du merkst, dass es passt, sichere dir das Upgrade über unsere Promo-Aktion ganz oben auf dieser Seite. So bekommst du Accountable zum bestmöglichen Preis und hast dein Steuer-Thema endlich an einem Ort erledigt.


Transparenz: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links bzw. eine Partner-Aktion. Wenn du Accountable darüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts, im Gegenteil: Über die Aktion sparst du sogar. Alle Einschätzungen in diesem Erfahrungsbericht sind davon unabhängig und meine ehrliche Meinung. Preise und Konditionen: Stand August 2026, Änderungen durch den Anbieter möglich.